Di., 16.05.2023 , 17:32 Uhr

Gefahr im hohen Gras: Zecken auf dem Vormarsch

Bei gefährlichen Waldbewohnern denkt man sofort an Wölfe oder Bären. Aber: auch die ganz kleine können große Schäden anrichten. Die Zecken haben gerade Hochsaison. Weltweit gibt es mehr als 900 verschiedene Arten. Zum Beispiel auch den gemeinen Holzbock. Der ist hier bei uns am weitesten verbreitet. Wir haben mit einer Expertin über die kleinen Parasiten gesprochen und auch gleich ein paar Mythen aufklären lassen. 

Sie lauern in hohem Gras, Gärten oder Wäldern. Zecken. Die kleinen Spinnentiere suchen sich Tiere oder Menschen als Wirt und saugen sich mit deren Blut voll. Dabei können sie auch Krankheiten wie das FSME-Virus oder Borreliose übertragen. Vor allem im Süden Deutschlands ist das Risiko besonders hoch. Im vergangenen Jahr waren laut RKI 98% der FSME-Erkrankten gar nicht oder nur unzureichend geimpft. Findet man eine Zecke auf der Haut oder im Fell, sollte man sie schnell entfernen. Dafür gibt es spezielle Karten oder Pinzetten. 

Übrigens: Der Mythos, dass Zecken auch von Bäumen herunterfallen, stimmt nicht. Die Tiere befinden sich in maximal 1,5 Meter Höhe. Außerdem sind sie aufgrund des Klimawandels nicht mehr nur im Frühling und Sommer unterwegs. Das ganze Jahr über ist Zeckenzeit. 

Mit einem weiteren Gerücht rund um die Zecke, räumt jetzt Infektiologin Dr. Franziska Schaaff auf.  

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