Das Verfahren gegen die Geschäftsführer eines Schlachthofbetriebs in Mittelfranken könnte eingestellt werden. Sie sind wegen Tierschutzverstößen ins Visier der Ermittler geraten. Nun könnte das Verfahren gegen eine Geldzahlung eingestellt werden. Dabei sei von der Staatsanwaltschaft in Ansbach berücksichtig worden, dass der Schlachtbetrieb stillgelegt worden sei. Im April 2025 brachte die Tierrechtsorganisation Aninova den Fall ins Rollen, mit Videoaufnahmen. Auf diesen sollen Mitarbeiter gezeigt worden sein, die Hühner misshandelten. Gegen sieben Mitarbeiter des Betriebs wurden Strafbefehle mit Geldstrafen von 30 bis 180 Tagessätzen beantragt. Die Tierrechtsorganisation kritisierte, dass das Verfahren gegen die Geschäftsführer nun gegen eine Geldzahlung im niedrigen vierstelligen Bereich eingestellt werden könnte.