Leerstand in den Innenstädten. Ein Problem das viele Städte und Gemeinden betrifft. Hohe Mieten, steigende Personal- und Unterhaltskosten sind häufig die Probleme, mit denen die Inhaber kämpfen. Auch Fürth hatte lange damit zu kämpfen, die Innenstadt zu beleben. Seit 2015 mit der Eröffnung der Neuen Mitte geht es in der Kleeblattstadt bergauf. Zwar mussten Traditionshäuser wie das Geschenkehaus Staudt oder die Buchhandlung Jungkunz in den vergangenen Jahren schließen. Grundsätzlich hat die Stadt weniger mit Leerständen zu kämpfen als andere. Und dass dies auch so bleibt, gibt es jetzt ein neues Projekt, das innovative Gründungen fördert.
Ein ganz normaler Dienstagvormittag im Frühling. In der Fürther Innenstadt ist gut was los. Die Menschen genießen die Sonnenstrahlen, stöbern durch die Läden und trinken eine Tasse Kaffee. Café-Betreiberin Ilkay Uran führt seit Herbst 2024 ihr Café in der Schwabacher Straße. Die Entscheidung für Fürth hat sich ausgezahlt.
Ein Grund für die belebte Innenstadt sei die Stadt selbst. Seit zwei Jahrzehnten engagiert die Kommune eine eigene Abteilung.
Auf den Erfolgen will sich Wirtschaftsreferent Horst Müller aber nicht ausruhen.
Auch deshalb wurde vor rund einem Monat der Gründerwettbewerb „Citymacher“ ins Leben gerufen. Er richtet sich an alle, die für ihre innovativen Konzepte einen Platz in Fürth suchen.
Bereits etablierte Gründerinnen und Gründer wie Karin Roth schätzen das gute Miteinander in der Kleeblattstadt.
Karin Roth erfüllte sich mit der Eröffnung des Geschenkeladens am Marktplatz einen Kindheitstraum. Als Quereiksteigerin hat sich der Schritt kurz vor der Rente aus ihrer Sicht gelohnt.
Auch wenn Karin Roth und Ilkay Uran noch nicht lange einen Platz in Fürth haben. Sie sorgen schon jetzt für eine belebtere Innenstadt.