Do., 26.03.2026 , 17:11 Uhr

Alles im Zeitplan: Generalsanierung auf der Strecke Nürnberg-Regensburg schreitet voran

Die Deutsche Bahn modernisiert das Schienennetz in ganz Deutschland. Bis zum Jahr 2036 will die Deutsche Bahn mehr als 40 der wichtigen Teilstrecken im Schienennetz für Monate sperren und grundlegend sanieren. Das passiert auch auf der Strecke Nürnberg – Regensburg. Seit dem 6. Februar wird die Strecke generalsaniert. Eine Großbaustelle sogar Hubschraubereinsatz und der Gleisbaumaschine “Heinrich der Starke”. 

Zwischen 600 und 700 Meter lang und 242 Tonnen schwer ist Heinrich der Starke

Die Gleisbaumaschine ist gerade auf der Strecke zwischen Nürnberg und Regensburg im Einsatz. Innerhalb von 5 Monaten soll die insgesamt 88 km lange Strecke Generalsaniert werden. 

Damit ist er etwa 10 -Mal schneller, als wenn die Gleise konventionell verlegt werden.  Beim Bau setzt Heinrich der Starke enorme Kräfte frei. Nur 10 cm Schiene wiegen 6 Kilo. Neben der Gleisbaumaschine ist parallel auch ein Helikopter im Einsatz. An einem Seil hängend werden Oberleitungsmasten von A nach B geflogen. 

An insgesamt 26 Tagen wird auf der Bahnstrecke ein Helikopter benötigt. Die Masten über die Schienen zu transportieren ist nicht möglich, da Heinrich der Starke und andere Baufahrzeuge die Schienen blockieren. 

80 große Gerätschaften und bis zu 2.000 Fachkräfte sind täglich für die Generalsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg im Einsatz

Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan.  

Die deutsche Bahn geht davon aus, dass die Strecke wie geplant am 10. Juli wieder freigegeben werden kann. 33km Gleise und Schwellen sind schon verbaut. 55 km liegen noch vor Heinrich dem Starken. 

 

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