Eine gute digitale Infrastruktur ist im Alltag wichtiger denn je. Deshalb steht der Ausbau des Glasfasernetzes in Städten und Landkreisen weiterhin im Fokus. In Mittelfranken verfügen inzwischen rund 31,6 Prozent der Haushalte über einen Glasfaseranschluss. Die Leitungen bestehen aus hauchdünnen Glasfasern, durch die Daten mithilfe von Lichtsignalen nahezu in Lichtgeschwindigkeit übertragen werden.
Stück für Stück wird ein etwa 15 Zentimeter breiter und 40 Zentimeter tiefer Graben in den Gehweg gefräst. Im südlichen Teil von Ansbach werden seit April wieder Glasfaserkabel verlegt. Der Ausbau hatte ursprünglich bereits im Jahr 2024 begonnen, war dann jedoch für rund zwei Jahre unterbrochen. Auf den Gehwegen ist bereits erkennbar, wo die Kabel verlegt wurden. Pro Tag können rund 150 Meter Glasfaserkabel in sogenannte Speednet-Rohre eingezogen werden.
Bis Ende 2028 sollen die Arbeiten im südlichen Stadtgebiet abgeschlossen sein. Dann könnten rund 10.000 Haushalte und Betriebe über Verteilerkästen an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Voraussetzung für die Nutzung ist allerdings der Abschluss eines entsprechenden Vertrags. Die Kosten für den Ausbau übernimmt das ausführende Unternehmen.
Die Stadt begrüßt die Fortsetzung der Arbeiten. Auch in den kommenden Jahren gilt die Glasfasertechnologie als schnellster und leistungsfähigster Übertragungsweg für digitale Daten. Die Bauarbeiten werden die Bürgerinnen und Bürger in Ansbach daher noch einige Zeit begleiten. Langfristig soll jedoch nicht nur der südliche Teil der Stadt von den neuen Anschlussmöglichkeiten profitieren.