Der langjährige Kapitän der Spielvereinigung Greuther Fürth, Branimir Hrgota, hat nach der erfolgreichen Relegation das Kapitel Ronhof geschlossen. Für das Kleeblatt absolvierte der Schwede insgesamt 242 Spiele und schoss 70 Tore – und ist damit Rekordtorschütze in Liga eins und zwei. Nun hat der 33-Jährige einen neuen Verein gefunden. Hrgota wechselt zum Ligakonkurrenten FC St. Pauli. Das Besondere: Die Spielvereinigung trifft gleich am ersten Spieltag auf den Hamburger Verein. Und damit kommt es auch gleich zum Wiedersehen mit dem Ex-Kapitän.
Während Branimir Hrgota also einen neuen Verein gefunden hat, dürfen sich die Kleeblatt-Fans auf einen Spieler freuen, der sich fast wie ein Neuzugang anfühlt: Sacha Bansé. Der Mittelfeldspieler aus Burkina Faso absolvierte in der vergangenen Saison nur ein einziges Liga-Spiel. Eine Knie-Verletzung zwang ihn zum Zuschauen. Im Relegationsrückspiel feierte der 25-Jährige sein Comeback – und war gleich ein wichtiger Faktor, warum es mit dem Klassenerhalt geklappt hat.
Bereits seit zwei Jahren ist Sacha Bansè beim Kleeblatt. Doch die letzte Saison glich für den körperlich robusten Mittelfelfspieler einem Seuchenjahr. Zwei Knie-OPs warfen ihn zurück. Jetzt ist er wieder vollständig fit.
Im Relegationsrückspiel feierte er an der Seite von Paul Will sein Comeback. Die beiden sollen auch künftig die Doppelsechs bilden. Mit klarer Rollenverteilung.
Der Mensch und der Typ Sacha Bansé ist ein gottgegebenes Dopingmittel. Selten so einen positiven Menschen gesehen, der uns als Mannschaft dann auch viel geben kann. – Heiko Vogel, Trainer SpVgg Greuther Fürth
Auch seinen Trainer Heiko Vogel hat der 25-Jährige trotz der wenigen Einsätzen bereits beeindruckt.
Das Ziel Klassenerhalt hat die Spielvereinigung auf den letzten Drücker erreicht – auch dank Sacha Bansé, der große Vorfreude auf die neue Spielzeit verspürt. Bis zum Saisonstart heißt es aber erstmal viel Schuften in der Vorbereitung.