Dirk Freyberger ist Metzger in dritter Generation. Außerdem ist der Nürnberger in seinem Handwerk Welt und Vize-Weltmeister. Zum richtigen Start in die Grillsaison gibt uns der Fleischsommelier Tipps, wie Steak und Wurst gelingen.
Auf die Haltung des Tieres und auf die Qualität des gekauften Fleisches zu achten: Das ist für Dirk Freyberger die Basis für das Grillen. Ob Entrecote, Ribeye, oder Nackensteak – da seien die Geschmäcker unterschiedlich. Wichtig ist jedoch vor allem: Grillen soll allen Spaß machen – ob mit oder ohne Fleisch. Geschmackssache ist auch die Frage, welche Art Grill zu einem passt. Egal ob Kohle- oder Gasgrill: Eine Sache müssen die Grillfans jedoch unbedingt beachten.
Nürnberger Bratwürste und dünne Steaks können zuerst in die Hitze. Dann müssen sie garen. Grillgut soll schließlich nicht verbrennen. Würste dunkeln zum Beispiel nach dem Grillen nach. Deshalb müssen sie früher aus der Hitze, so Freyberger. Auch mit anderen Grillmythen räumt der Nürnberger auf.
Auch mit anderen Grillmythen räumt der Nürnberger auf. Wie of man das Fleisch wendet, ist nicht wichtig. Der Garpunkt ist entscheidend. Ob das Steak den erreicht hat, könne man dann mit dem Thermometer testen – aber nicht nur so.
Allerdings: Jede Hand und auch jedes Steak sind unterschiedlich. Um das Geschmackserlebnis dann abzurunden, empfiehlt der Metzgerweltmeister das gebratene Steak mit Salz und Pfeffer zu würzen. Marinade muss nämlich vor dem Grillen runter vom Fleisch. Sie soll vorher Saftigkeit und Geschmack bringen. Damit aus der Leidenschaft zum Grillen das perfekte Steak werden kann.