Die Bevölkerung in einer Gefahr oder in einer Katastrophe zu schützen, das wird aktuell immer wichtiger. Der Fund der Fliegerbombe am 14. November 2025 in Nürnberg hat das in Mittelfranken gezeigt. Damals haben 1.500 Einsatzkräfte aus der Metropolregion mehrere Stadteile evakuiert. Für ihren Dienst wurden Sie jetzt von der Stadt Nürnberg geehrt.
21.000 Nürnbergerinnen und Nürnberger müssen im November 2025 ihre Häuser verlassen. Der Grund: Eine 450 Kilogramm schwere Fliegerbombe wurde in der Arvenariusstraße gefunden. Für Joelle Claußen und Nefeli Xiggos vom Roten Kreuz ist die Aktion herausfordernd. Denn sie mussten Menschen aus Pflegeheimen in Sicherheit bringen. Trotz des Zeitdrucks und der Gefahrenlage waren die meisten Personen kooperativ, erzählen sie.
Die Fürtherinnen und etwa 1500 weitere Einsatzkräfte hat die Stadt Nürnberg bei einem Empfang geehrt. Viele Mitglieder der Blaulichtfamilie haben am 14. November ehrenamtlich ihren Dienst verrichtet.
Besondere Herausforderungen gab es vor allem für die Räumungsfirma. Denn: Den Blindgänger zu bergen und zu entschärfen ist schwierig. Gegen 3:30 Uhr am Samstagmorgen können die Anwohnerinnen und Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurück. Dank der vielen Helferinnen und Helfer aus der Metropolregion wie Joelle Claußen und Nefeli Xiggos ist der Einsatz ohne größere Zwischenfälle verlaufen. Durch den Empfang der Stadt Nürnberg ist ihr Einsatz bei der größten Evakuierung seit dem zweiten Weltkrieg jetzt auch offiziell gewürdigt worden.