Das Jahr 2025 ging für die Nürnberg Falcons so zu Ende, wie das Team von Ralph Junge die gesamte Hinrunde schon performt hatte. Sehr wechselhaft. Zwei Siege kurz vor Weihnachten, das letzte Spiel ging gegen Gießen mit 64:74 verloren. Und auch das neue Jahr beginnt mit der gewohnten Heimschwäche der Falken. 92:95-Niederlage gegen abstiegsgefährdete Kölner.
„Ich wünschte, ich wüsste, warum wir uns zuhause so schwer tun. Wir müssen es schaffen, die Heimspiele zu gewinnen. Darüber reden wir auch in der Kabine. Ich glaube, es ist möglich eine Serie zu starten.“ – Carter Whitt
Nach einem guten Beginn der Falcons – 19:10 – entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel. Köln kommt heran, sodass das erste Viertel mit 29:27 endet. Aber viel zu viele Fehler der Franken lassen die Gäste vorbeiziehen. Am Ende waren es 17 Ballverluste.
Dennoch schaffen es die Falcons, im dritten Spielabschnitt die Führung zurückzuerobern. Aber Köln lässt nicht locker. Angeführt von einem überragenden Björn Rohwer.
„Sie hatten immer eine Antwort. Wir hatten einen kleinen Lauf, aber sie haben gut gespielt. Wenn du es Teams erlaubst, so einfach zu punkten, wird es immer schwer. Egal, gegen wen.“ – Carter Whitt
Die Falcons-Defense kann die Ballverluste nicht auffangen, sodass die Niederlage letztlich in Ordnung geht. Für Ralph Junge geht der Blick nun schon wieder nach vorne.
Dringend nötig, um im Playoff-Rennen zu bleiben, ist ein Sieg in Münster am Samstag.
Als Tabellenzehnter punktgleich mit Playoff-Platz acht. Für Carter Whitt zählt gegen den Letzten nur der Sieg. Oder wie es der angriffslustige Guard ausdrückt: „It’s a must win game for us.“