Für den Club steht das nächste Heimspiel an. Es geht gegen Dynamo Dresden. Wie so oft: Die Partie wird als Hochrisikospiel eingestuft. Der 1. FCN greift deswegen zu verstärkten Sicherheitsmaßnahmen, wie Pufferplätzen, verstärkte Polizeipräsenz und strenge Kontrollen. Dresden reist nach der letzten Woche bereits vorbelastet an. Im Spiel gegen Hertha beschossen Fans sich mit Pyrotechnik und stürmten das Feld. Die Partie musste für rund 20-30 Minuten unterbrochen werden. Von möglichen Ausschreitungen möchte Miroslav Klose sich aber nicht behindern lassen. In der Pressekonferenz heute gab er an, sich nur auf das Sportliche fokussieren zu wollen.
Lange hat Rabby Nzingoula auf sein erstes Tor für Nürnberg gewartet. Letzten Sonntag gelingt ihn das 1:0 gegen Braunschweig. Das Spiel geht unentschieden aus. Mirsolav Klose freut sich, dass Nzingoula sich endlich belohnen konnte.
Und natürlich hätte der Trainer auch nichts dagegen, wenn Nzingoula auch am Samstag noch ein Tor schießen würde. Er ist einer von sechs Leihspielern, die nächsten Sommer wohl nicht mehr im Verein auflaufen werden. Ein paar davon, wie Yılmaz und Koudossou sind durchaus auch mal Leistungsträger. Trotzdem ist es für Klose im Moment nicht unbedingt Option, unerfahrenere Spieler mit längerer Zukunft beim Club einzusetzen.
Aktuell liegt der Club auf Platz acht in der Tabelle. Stabiles Mittelfeld. Der Blick geht trotzdem auch nach unten.
Das würde bedeuten: Es braucht mindestens drei Siege in sechs Spielen, die noch verbleiben. Gegen Kellerkind Dresden geht Nürnberg als Favorit auf den Platz.
Mit drei weiteren Punkten würde der Club die 40-Punkte-Marke in der Tabelle knacken. Vielleicht trägt Nzingoula auch mit einem Tor dazu bei.