Fr., 26.06.2026 , 16:46 Uhr

Hitzewelle in Mittelfranken: So rüsten sich die Freibäder

Am Wochenende könnte es in Franken einen neuen Hitzerekord geben. In Kitzingen können es laut Deutschen Wetter Dienst 42 Grad Celsius werden. Aber auch Mittelfranken hat die Hitze aktuell fest im Griff. Ab 30 Grad sprechen Expertinnen und Experten von einem Hitzetag. Seit den 50er Jahren hat sich diese Zahl vervierfacht. Wegen der Temperaturen suchen in den kommenden Tagen viele in Freibädern nach Abkühlung. Viele Freibäder sind auch in der Region überfüllt. Deshalb haben wir in Fürth umgeschaut.   

Mehr Security, mehr Personal

Die Schlangen vor dem Freibad in Fürth sind aktuell schon am Vormittag lang. Bevor es ins kühle Nass geht, müssen viele Badefans warten. Denn bei sommerlichen Temperaturen suchen bis zu 10.000 Fürtherinnen und Fürther eine Abkühlung. Der Andrang bringt für die heimischen Bäder auch Herausforderungen mit sich, so Dimitry Madorsky.  Die Besucherzahlen seien höher als im vergangenen Jahr, erklärt er. Die Bäderbetriebe rechnen mit über 100.000 Gästen dieses Jahr – je nach Wetter. Einen Einlassstopp habe es trotz anhaltender Hitze bisher nicht gegeben. 

Frühzeitig informieren ist wichtig

Außerdem müssen Bademeister stärker kontrollieren. Immer mehr Menschen erleiden bei diesen Temperaturen einen Hitzschlag, einen Sonnenstich oder Herz-Kreislauf-Probleme. Das zeigen aktuelle Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Umwelt. Wer in den kommenden Tagen lange Wartezeiten vermeiden will, sollte sich am besten frühzeitig informieren. In vielen Freibädern können Badefans Tickets auch online buchen.  Dann bringt der Besuch in den mittelfränkischen Freibädern, wie hier in Fürth, bei heißen Temperaturen ohne lange Wartezeiten die richtige Abkühlung. 

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