Fr., 23.05.2025 , 14:35 Uhr

Hochrisikospiele ohne Zusatzkosten: Fußballvereine werden in Bayern nicht zahlen müssen

Die Diskussion um Polizeikosten bei Hochrisikospielen ist spätestens seit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts wieder voll im Gange. Es erlaubt, dass Länder von Vereinen Geld für Polizeieinsätze fordern dürfen. Das macht zum Beispiel die Stadt Bremen so. In Bayern wird sich aber erstmal nichts ändern.

Es wird also weiter keine Extrakosten für Fußballvereine bei Hochrisikospielen geben. Die SPD-Fraktion im bayerischen Landtag hatte die Staatsregierung vor der letzten Plenarsitzung aufgefordert, an der bisherigen Praxis festzuhalten. Auch Innenminister Joachim Herrmann sieht keinen Bedarf einer Anpassung. Solche Kosten umzuwälzen wäre gerade für kleinere Vereine finanziell nicht zu leisten. Außerdem, so der Innenminister, passieren Ausschreitungen nicht nur auf dem Stadiongelände. Wie bei der Schlägerei zwischen FCN- und Köln-Fans.

Stattdessen sollen Stadionallianzen eingeführt werden, um Gewalt zwischen Fußballfans zu verhindern. Solche Allianzen aus Vereinen, Fans, Stadt und Polizei habe sich in Baden-Württemberg bereits bewährt und ist nun auch in Bayern geplant.

Antrag Bayern Bundesverwaltungsgericht Fußball Fußballvereine Hochrisiko Hochrisikospiel Innenminister Innenminister Joachim Herrmann Joachim Herrmann Kosten Landtag Polizei Polizeikosten Umwälzung

Das könnte Dich auch interessieren

06.03.2025 00:33 Min 100 neue Polizist:innen für Mittelfranken: Davon dreiviertel Neueinstellungen Die Polizei in Mittelfranken wird in diesem Frühjahr durch rund 100 Kolleginnen und Kollegen verstärkt. Davon sind gut dreiviertel Neueinstellungen, bei den restlichen 27 Polizistinnen und Polizisten handelt es sich um Versetzungen oder Wechsel von der Bundes- zur Landespolizei, sowie Beamtinnen und Beamte aus Baden-Württemberg. Der Polizeiberuf bleibe attraktiv, so Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Auf 27.01.2026 00:33 Min Mehr Aufenthaltsbeendigungen als neue Asylbewerber: Rückgang von 57 % im Vergleich zu 2024 Im Jahr 2025 hat es in Bayern erstmals mehr Aufenthaltsbeendigungen als neu ankommende Asylbewerberinnen und Asylbewerber gegeben. Das teilte Innenminister Joachim Herrmann mit. Rund 3.600 Menschen wurden zurückgeführt, etwa 16.000 verließen das Land freiwillig. Demgegenüber standen knapp 14.000 neue Asylanträge. Insgesamt bedeutet das einen Rückgang der Neuzugänge um 57 Prozent im Vergleich zu 2024.  12.11.2025 00:41 Min 284 Verstöße, 75 Festnahmen in Bayern: Innenministerium zieht Bilanz von Schwerpunktkontrollen 284 Verstöße und 75 vorläufige Festnahmen. Diese Bilanz hat das Bayerische Innenministerium aus den landesweiten Schwerpunktkontrollen gezogen. Insgesamt wurden etwa 10.000 Personen und 5.000 Autos kontrolliert. Vom 22. Oktober bis zum 4. November haben die Polizeien in Bayern und in vier weiteren Bundesländern diese Kontrollen durchgeführt. Damit wollten die Bundesländer verstärkt gegen Hausdiebstahl und Bandenkriminalität vorgehen. Der Bayerische Innenminister Joachim Hermann rief dazu 22.09.2025 00:45 Min Zum Herbstbeginn: Verstärkte Kontrollen der Beleuchtung im Straßenverkehr Zum Herbstbeginn startet die Bayerische Polizei eine landesweite Kontrollaktion zur Fahrzeugbeleuchtung. Innenminister Joachim Herrmann warnt: Gerade in der dunklen Jahreszeit steige das Unfallrisiko deutlich. Rund 20 Prozent mehr Unfälle hat Bayern im letzten Quartal 2024 bei schlechten Sichtverhältnissen registriert. Im Fokus der Kontrollen: funktionierende Scheinwerfer, Rücklichter und Blinker – ein entscheidender Beitrag für mehr Sicherheit