Mi., 05.08.2026 , 15:08 Uhr

Immer weniger Anbaufläche in Bayern: Öko-Anteil steigt langsam

Im Freistaat Bayern gibt es laut Statistischem Landesamt immer weniger landwirtschaftlich genutzte Flächen. 2026 waren es mit knapp 3,1 Millionen Hektar 5.000 Hektar weniger als im Vorjahr. Vor zehn Jahren waren es noch 73.000 Hektar mehr als heute. Gründe dafür sind neben der Aufgabe von Betrieben und höheren Betriebskosten auch die Umnutzung zu Wohn- und Gewerbeflächen sowie für Straßen. Diese Bodenversiegelung kritisieren Landwirte und Umweltverbände.

Allerdings ist der Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen gestiegen – um 1 Prozent auf 13,8 Prozent. Ob der Freistaat sein Ziel erreicht, bis 2030 einen Anteil von 30 Prozent Öko-Anbau zu schaffen, ist bei diesem Wachstum fraglich.

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