Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach hat angesichts steigender FSME-Fallzahlen ausdrücklich für die Schutzimpfung geworben. Seit Jahresbeginn wurden dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 175 FSME-Fälle gemeldet – elf mehr als im Vorjahreszeitraum. Auch die Zahl der Lyme-Borreliose-Infektionen bleibt hoch. Zwar sind die Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht zurückgegangen, aktuell wurden in Bayern aber noch über 2.700 Fälle registriert. Die Impfung sei vor allem dann sinnvoll, wenn man in einem Risikogebiet mit Zecken in Kontakt kommen könnte. Bayern gilt flächendeckend als FSME-Risikogebiet. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt die Impfung deshalb ohne geografische Einschränkung.