Mi., 16.04.2025 , 18:01 Uhr

Ins Land der Franken fahren... ist beliebt: Der Tourismus in der Region boomt

US-Zölle von Donald Trump, Inflation und Fachkräftemangel – die deutsche Wirtschaft kriselt. Eine Branche schreibt in Nürnberg aktuell trotzdem positive Zahlen. Der Tourismus hat sich größtenteils von der Pandemie erholt und boomt wieder. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Stadt einen neuen Rekord – 3,8 Millionen Übernachtungen in einem Jahr. Doch nicht nur Hotels merken die erhöhte Nachfrage, auch andere Tourismusattraktionen spüren den Aufschwung.

Tourismus boomt

Nürnberg stand für Daniel aus Tirol schon lange auf der Liste.

“Eigentlich wollten wir in die Toskana, aber da war das Wetter schlecht.”

Und der Urlaub beginnt – mit Geschichtsunterricht. Zusammen mit rund 20 weiteren Touristen nimmt er an einer Führung des Vereins “Geschichte für alle” teil. Zwei Stunden lang lernen sie mehr über das ehemalige Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Die Tour fast ausgebucht – das war aber nicht immer so. Besucher aus den USA, Italien und Österreich. Aktuell bietet der Verein jährlich rund 14.000 Führungen an. Die Besucher kommen von überall. Ein Großteil aus anderen Teilen Deutschlands, doch auch aus den USA, Italien und Österreich reisen Viele an. Nicht nur Freizeittourismus. Neben den “klassischen” Urlaubern, kommen auch Geschäftsreisende nach Franken. Vor allem Nürnberg als Messestandort ist attraktiv. Das zeigt sich auch in den Zahlen des Hotel- und Gastgewerbes. Trotz Aufschwung hat vor allem das Gastgewerbe noch zu kämpfen. Inflation und Fachkräftemangel – Probleme die die Gaststätten kennen. Auch der Corona- Nachholeffekt fehlt.

Lage stabilisiert sich nach Pandemie

Thomas Domani blickt trotzdem positiv in die Zukunft. Er ist der Meinung, dass sich die Branche langfristig stabilisiere und auf dem aktuellen Niveau bleibe. Und damit ist er nicht alleine – auch Magdalena Prechsl ist guter Dinge. Ihre größte Herausforderung ist aktuell den Buchungen hinterherzukommen und genügend Führungen anzubieten. Denn nicht nur Daniel ist interessiert an Nürnbergs Geschichte.

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