Bosch baut am Standort Nürnberg rund 900 Stellen ab, Schultheiß Projektentwicklung ist insolvent. Die Nachrichten rund um die Wirtschaft in Nürnberg sind in den letzten Tagen alles andere als positiv. Und nun meldet auch noch Galeria Insolvenz an. Das kann auch Auswirkungen auf die Filiale in Nürnberg haben.
Bereits zum vierten Mal innerhalb von sechs Jahren stellt Galeria einen Insolvenzantrag. So wirklich scheinen die angekündigten Reformen des Unternehmens nicht Fuß zu fassen. Auch in Nürnberg und Erlangen bangen wieder rund 200 Beschäftigte um ihren Job. Doch die Nürnbergerinnen und Nürnberger schätzen das Kaufhaus überwiegend sehr.
Auch schon heute: Der Online-Handel boomt. Auch die großen Kaufhäuser wie Galeria haben damit zu kämpfen. Dabei sollte es mit einem neuen Konzept wieder nach vorne gehen. Doch Gewerkschaften sprechen von gravierenden Fehlern im Management. Oberbürgermeister Marcus König hofft auf den Erhalt des Standorts in Nürnberg.
Doch wie sieht es mit dem Wirtschaftsstandort Nürnberg aus? Insolvenzen bei Galeria und Schultheiß, angekündigter Stellenabbau bei Bosch. Auch hier blickt König optimistisch in die Zukunft.
Für Nürnberg gilt es, ein attraktiver Standort für Unternehmen zu bleiben. Auch eine Herausforderung für die Stadtpolitik.
Die gute Nachricht für Beschäftigte der Galeria-Filialen in Nürnberg und Erlangen ist aber: Stand jetzt stehen sie nicht auf der Liste der bedrohten Standorte. Doch wie lange das so bleibt, ist offen.