Im vergangenen Jahr gab es in Bayern mehr antisemitische Vorfälle als in den vergangenen Jahren. Das geht aus dem Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern, kurz Rias, hervor. Die Zahl der gemeldeten Fälle stieg leicht auf 1551. Den Großteil der Vorfälle machen antisemitische Äußerungen, Beschimpfungen und Bedrohungen aus. Viele dieser Fälle ereigneten sich im Internet. Noch im Vorjahr war der häufigste Tatort noch der öffentliche Raum.