Mi., 06.05.2026 , 16:38 Uhr

Jahresbericht: Antisemitische Vorfälle in Bayern auf Höchststand

Im vergangenen Jahr gab es in Bayern mehr antisemitische Vorfälle als in den vergangenen Jahren. Das geht aus dem Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Bayern, kurz Rias, hervor. Die Zahl der gemeldeten Fälle stieg leicht auf 1551. Den Großteil der Vorfälle machen antisemitische Äußerungen, Beschimpfungen und Bedrohungen aus. Viele dieser Fälle ereigneten sich im Internet. Noch im Vorjahr war der häufigste Tatort noch der öffentliche Raum.  

Antisemitismus Antisemitismus-Jahresbericht Franken Fernsehen Höchststand Mittelfranken Rias

Das könnte Dich auch interessieren

20.04.2026 00:58 Min Zunahme von Spionage und Sabotage: Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute den Verfassungsschutzbericht 2025 vorgestellt. Demnach sieht die Staatsregierung eine zunehmende Bedrohung der Demokratie durch verschiedene Entwicklungen. Insbesondere durch Spionage, Sabotage und gezielte Desinformation. Auch Cyberangriffe hätten zugenommen und seien stärker politisch motiviert. Zudem warnt der Bericht vor einer weiterhin hohen Gefährdung durch islamistischen Terrorismus sowie vor einer steigenden Gewaltbereitschaft in allen 21.01.2026 00:29 Min Gegen Antisemitismus an Hochschulen: Bayern plant härteres Vorgehen bei Fehlverhalten Der Freistaat Bayern will mit einem Strafenkatalog bei antisemitischen Vorfällen an Universitäten konsequenter durchgreifen. Künftig soll bei schweren Störungen auch eine Exmatrikulation möglich sein. In den nächsten Wochen soll das Hochschulinnovationsgesetz beschlossen werden, sagt Wissenschaftsminister Markus Blume. Ziel sei es, einheitliche Richtlinien für die Hochschulen zu schaffen und so einen sicheren Ort für alle Studierenden zu stärken.   26.06.2026 00:40 Min Erneut Warnstreiks im bayerischen Handel: Heute und morgen Einschränkungen Lange Schlangen an den Kassen und leere Regale: In Lebensmittelläden und Modegeschäften kommt es heute und morgen mancherorts zu Einschränkungen. Der Grund: Die Gewerkschaft verdi hatte die Beschäftigten im Einzel- und Großhandel im Freistaat erneut zum Warnstreik aufgerufen. Über 100 Betriebe standen auf der Liste. Damit soll der Druck auf die Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde erhöht werden. Verdi fordert für den Einzelhandel unter anderem 222 26.06.2026 00:37 Min Straßenschäden durch große Hitze: “Blow-ups” in Mittelfranken sehr unwahrscheinlich Die momentane extreme Hitze wirkt sich auf sämtliche Bereiche aus und kann auch zu Straßenschäden führen, die im schlimmsten Fall Unfälle verursachen: Sogenannte “Blow-ups” treten vor allem bei älteren, stark beanspruchten und bereits mehrfach reparierten Betonfahrbahnen auf. Die Autobahn GmbH hat unserer Redaktion auf Nachfrage bestätigt, dass diese Gefahr in Mittelfranken nicht besteht, da hier keine älteren Betonfahrbahnen vorhanden sind.