Di., 24.02.2026 , 17:47 Uhr

Junge Ideen für die Zukunft – 61. Jugend forscht‑Regionalwettbewerb startet an der FAU Erlangen‑Nürnberg

Jugend forscht gibt es seit 1965. Gegründet vom damaligen Stern Chefredakteur Henri Nannen. Junge Menschen sollen ausprobieren, tüfteln und ihre eigenen Lösungen für Probleme finden. Heute ist Jugend forscht der bekannteste deutsche Nachwuchswettbewerb in den MINT-Fächern. Der Mittelfranken Regionalentscheid für den 61. Jugend forscht Wettbewerb läuft seit heute morgen an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.  

Bevor es in den zweiwöchigen Italien Urlaub geht, müssen nochmal die Pflanzen gegossen werden. Das weiß jeder auch der 15-jährige Pratham Ghaywat. Als er nach dem Urlaub seine Pflanzen sieht, sind diese vertrocknet. Für den Neuntklässler des OHM Gymnasiums Erlangen war, das der Beginn für das Projekt: Floral AI – KI gesteuertes Pflanzenpflegesystem.  

Jugend forscht gibt es seit 1965. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche allein oder im Team. Wichtig ist die Idee muss selbst entwickelt sein. Beim Regionalwettbewerb Jugend forscht zeigen Jugendliche ihren Forschergeist. In Bayern wurden 1.424 Projekte eingereicht – von Robotik bis Umwelttechnik. 

Jugend forscht wird in zwei Altersgruppen unterschieden. Bei der Junior Version können Schüler ab der vierten Klasse bis 14 mitmachen. Für die 15- bis 21-Jährigen geht es an das “große” Jugend forscht. Bei ihnen gibt es dann nicht nur den Wettbewerb auf Regional und Landesebene, sondern auch noch das Finale auf Bundesebene. 

Drei Projekte vertreten Erlangen-Nürnberg beim Landeswettbewerb vom 13. bis 15. April in München. Pratham Ghaywat ist stolz seine Idee nach insgesamt elf Monaten präsentieren zu können. Gerne würde er eine Runde weiterkommen, das entscheidet aber eine unabhängige Jury aus den MINT-Arbeitsbereichen.  

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