Mo., 24.11.2025 , 11:00 Uhr

Kälte, Glätte, Dunkelheit: Winterfallen für Radfahrer

Das Fahrradfahren gehört für viele zum Alltag. Doch gerade im Winter lauern viele gefahren. Vereiste Straßen, rutschiges Laub oder unvorsichtige Autofahrer sind dabei keine Seltenheit. Allein in Bayern kam es letztes Jahr zu über 19.000 Verkehrsunfällen bei denen Fahrradfahrer beteiligt waren. Um dieser Statistik entgegenzuwirken, kämpft der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) für sichere und fahrradfreundlichere Städte.

Eine gefährliche Situation: Nasses Laub auf dem Radweg, und schon rutscht der Hinterreifen beim Bremsen weg. Die beiden Mitglieder Markus Stich und Joachim Tüns des ADFC aus Nürnberg warnen vor den Gefahren beim Radfahren, gerade im Winter. Um sicher unterwegs zu sein, sollte man sein Fahrrad regelmäßig überprüfen.

Sichtbarkeit im Winter essenziell

Lampen vorne und hinten am Fahrrad sind in Deutschland Pflicht. Für Joachim Tüns sind die Mindestanforderungen der Helligkeit allerdings zu niedrig. Laut StVZO liegen die bei 10 Lux. Die beiden ADFC-Mitglieder fordern mehr. Auch die Geschwindigkeit von Autos auf der Landstraße soll laut ADFC von 100 Km/h auf 70 Km/h herabgestuft werden. Grund sind immer mehr Radunfälle auf den Landstraßen.

Ihr Appell ist eindeutig: Nur mit besserer Infrastruktur, sichtbarer Beleuchtung und mehr Rücksicht kann Radfahren in Nürnberg sicherer werden. Damit das Fahrrad auch im Winter ein verlässliches Verkehrsmittel bleibt.

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