Ein halber gebackener oder doch ein Filet: Die Karpfensaison wurde gestern offiziell von der bayerischen Staatsministerin für Landwirtschaft und Ernährung Michaela Kaniber in Weißendorf eröffnet. Franken ist dabei für die bundesweite Karpfenversorgung von besonderer Bedeutung: In diesem Jahr rechnen die Teichwirte jedoch mit einem Rückgang der Fangmenge um 30 Prozent. Die Gründe für den Rückgang sind vor allem der heiße Sommer und die Ausbreitung von Raubtieren wie Kormoran und Fischotter. Traditionell wird der Karpfen in den Monaten mit „R“ gegessen. Noch bis April können Karpfenliebhaber also den Fisch verzehren.