Handys klingeln, Nachrichten ploppen auf, kurze Videos laufen im Hintergrund – für viele Jugendliche gehört das ganz selbstverständlich zum Alltag. In der Schule kann genau das jedoch schnell zur Ablenkung werden. Am Gymnasium Herzogenaurach hat man deshalb ein neues Nutzungskonzept für digitale Geräte eingeführt
Vom Betreten bis zum Verlassen des Schulgeländes müssen Smartphones ausgeschaltet in der Tasche oder im Spind bleiben. Nur in bestimmten Bereichen oder mit Zustimmung der Lehrkräfte dürfen sie genutzt werden.
Die Schule möchte mit dem neuen Konzept vor allem eines erreichen: mehr Konzentration im Unterricht und direkte Gespräche zwischen den Schülerinnen und Schülern.
Auch die Schülerinnen und Schüler sehen Handlungsbedarf. Sie wünschen sich aber mehr Aufklärung statt Verbote.
Die Schule setzt jetzt auf einen Mittelweg: klare Regeln im Alltag und Medienbildung im Unterricht. Tablets dürfen die Schülerinnen und Schüler für Lernzwecke nutzen. Vorher wird der Umgang mit dem Endgerät aber erst noch im Unterricht besprochen.