Gleich beide fränkischen Teams gingen in der 2. Fußball-Bundesliga leer aus. Der 1. FC Nürnberg unterlag in Paderborn mit 1:2. Und auch das Fürther Kleeblatt passte sich dem aus fränkischer Sicht rabenschwarzen Sport-Wochenende an. Am Freitagabend sollte der so dringend benötigte Sieg im Abstiegskampf nicht gelingen.
20 Minuten genügten. 20 Minuten lang verweigert die Spielvereinigung Greuther Fürth jegliche Zweitliga-Tauglichkeit.
Dabei beginnt das Spiel aus Kleeblatt-Sicht vielversprechend. Nach einer Ecke geht die Vogel-Elf in der 8. Minute in Führung. Doch zwischen der 13. Und 33. Minute kassiert Torhüter Timo Schlieck fünf Gegentore.
Noch vor dem Halbzeitpfiff gelingen den Fürthern zwei Tore. Zweitliga-Rekord eingestellt.
Aber die Aufholjagd bleibt unvollendet. 4:5 heißt es am Ende. Nach 21 Spielen hat die Spielvereinigung 52 Tore kassiert. Eine Tordifferenz von Minus 20.
Der Abstiegskampf geht weiter. Der Relegationsplatz ist nun drei Punkte entfernt, durch das schlechte Torverhältnis braucht es aber eigentlich vier Punkte. Am Samstag reist das Kleeblatt nach Kaiserslautern.
Nur noch vier Punkte Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz hat der 1. FC Nürnberg nach der 1:2-Niederlage in Paderborn. Es war bereits die siebte Auswärtsniederlage in dieser Saison. Der FCN hat die schlechteste Bilanz aller Zweitligisten auf fremden Platz.
Die 0:2-Hypothek zur Halbzeit ist gegen den Aufstiegskandidaten zu groß. Und kurz nach dem Seitenwechsel fliegt dann auch noch Rafael Lubach wegen groben Foulspiels vom Platz.
Dem Club gelingt nur noch der Anschlusstreffer durch Luka Lochoshvili. Nürnberg ist damit seit drei Spielen sieglos. Weiter geht es für den FCN schon am Freitagabend im Heimspiel gegen Tabellennachbar Karlsruhe.