Die Stadt Fürth hat erste Ergebnisse zum Klärungsprozesses am Stadttheater vorgestellt. Auslöser war im März ein anonymes Schreiben von Beschäftigten, in dem Intendantin Silvia Stolz für das Arbeitsklima und ihr Führungsverhalten kritisiert worden war. Nach Angaben der Stadt haben externe und interne Prüfungen keine Hinweise auf arbeitsrechtlich relevante Pflichtverletzungen ergeben. Gleichzeitig sieht eine unabhängige Organisationsanalyse Handlungsbedarf bei Führung, Kommunikation, Zusammenarbeit und Organisationskultur. Auf Grundlage der Ergebnisse soll jetzt ein strukturierter Entwicklungsprozess starten. Ziel sei es, die Zusammenarbeit am Stadttheater nachhaltig zu verbessern. Oberbürgermeister Thomas Jung und Kulturreferent Benedikt Döhla haben der Intendantin und den Beschäftigten ihr Vertrauen für den weiteren Veränderungsprozess ausgesprochen.