Mindestens ein Zwei-Tore-Vorsprung war das Ziel – ein 2:0 wurde es am Ende für die Spielvereinigung. Nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel in Essen brauchte es eine Reaktion. Und die hat das Kleeblatt vor ausverkauftem Haus gezeigt. Mehr als 16.000 Menschen wollten sich den Showdown im Ronhof nicht entgehen lassen. Am Ende konnten sie miterleben, wie das Team von Heiko Vogel den Ligaverbleib sichert.
Nach Abpfiff bleibt damit alles so, wie vorher: Rot-Weiss Essen bleibt Drittligist, Fürth in der zweiten Liga. Das Kleeblatt hat den 0:1-Rückstand aus dem ersten Spiel gedreht. Trotzdem bleibt es lange spannend – auch wegen zweier Abseitstore der Essener. Und am Ende ist es bei Heiko Vogel nicht unbedingt die Freude, die nach dem Spiel überwiegt.
Abschied und Aufarbeitung
Die Torschützen beim 2:0: Hrgota und Futkeu. Zwei Spieler, die beim Relegationsspiel ein letztes Mal das Kleeblatt-Trikot getragen haben. Ein Abschied nach Maß. Einen Ersatz zu finden, wird ab sofort die Aufgabe von Daniel Meyer. Er startet ab dem 1. Juni als neuer Geschäftsführer Sport. Das teilten Präsidium, Aufsichtsrat und Geschäftsführung nach dem Klassenerhalt mit.
Ob der neue Sport-Geschäftsführer Auswirkungen auf die Position des aktuellen Sportdirektors Stephan Fürstner hat, ist bislang nicht bekannt. Insgesamt stehen die Zeichen beim Kleeblatt auf Umbruch. Mit dem Klassenerhalt ist ein erster Schritt geschafft. Für die Verantwortlichen geht spätestens jetzt die Aufarbeitung los, um die Spielvereinigung wieder in die Spur zu bringen.