“Wenn der Abstiegsstrudel droht, ist Zusammenhalt das oberste Gebot.”
Sprüche wie diese waren in dieser Woche im Fürther Stadtbild keine Seltenheit. Die Fans der Spielvereinigung Greuther Fürth rücken zusammen. Obwohl es genug Gründe gibt, sich nach den schwachen Leistungen der bisherigen Saison vom Team abzuwenden. Im Abstiegskampf keine Selbstverständlichkeit.
Gerade nach der 0:2-Niederlage in Dresden hatten die Fans Redebedarf. Seitdem holte das Kleeblatt vier Punkte aus zwei Spielen.
Trotz der positiven Tendenz steht die Vogel-Elf auf dem letzten Tabellenplatz. Am Freitag kommt nun der 1. FC Magdeburg in den Ronhof. Während sich die Mannschaft auf den Support der eigenen Anhänger verlassen kann, muss sie den Unersetzlichen ersetzen. Felix Klaus, beim Aufwärmen in Kiel schlimmer verletzt, fehlt wohl noch den gesamten Februar.
Welche Facette Heiko Vogel am Freitagabend um 18:30 Uhr ziehen wird, will er nicht verraten. Zuletzt verpflichtete das Kleeblatt in Sayf Ltaeif Ersatz für die Offensive.
Mit Magdeburg reist eine spielstarke Mannschaft nach Franken. Gegen das Ballbesitzteam eine gute Gelegenheit das Fürther Konterspiel zu forcieren?
Ob Konter oder eigener Ballbesitz. Heiko Vogel hätte sicher nichts gegen seinen zweiten Sieg als Fürth-Trainer. Und dann wäre das Kleeblatt auch nicht mehr Tabellenletzter.