Do., 21.05.2026 , 12:21 Uhr

Kleine Stadt, große Ideen: Wie kreative Konzepte Fürths Innenstadt beleben

In der Breiten Gasse in Nürnberg gibt es mehr Schuhgeschäfte als in der gesamten Fürther Fußgängerzone. Die Nürnberger Innenstadt hat trotz der Leerstände deutlich mehr Geschäfte zu bieten als Fürth. Und trotzdem gibt es immer mehr Menschen, die zum Shoppen in die Kleeblattstadt fahren. Ein Grund dafür: kreative Ladenkonzepte und innovative Ideen.

Nach der Schule mit Freunden treffen, ein bisschen zocken oder gemeinsam Pokémon-Päckchen öffnen und tauschen: Ein Sammelkartenladen in der Fürther Innenstadt ist ein Treffpunkt für Jung und Alt.

Das Geheimnis des Ladens ist also ein Konzept: nicht nur Verkauf, sondern Wohlfühlen, Atmosphäre und Gemeinschaft.

Ein kreatives Konzept

Zwei Geschäfte weiter weiß auch Sevim Kaya, dass so etwas für den Einzelhandel mittlerweile überlebenswichtig ist. Sie ist die Besitzerin eines türkischen Imbisses. Vor zwei Monaten hat der Laden in der Schwabacher Straße eröffnet.

Eigene Kreationen wie Döner-Bowls, aber auch selbstgemachtes Olivenöl: Das Konzept ist eine Art Showroom – eine Kombination aus Restaurant und Verkauf.

Ein Modegeschäft in der Friedrichstraße setzt auf einen ähnlichen Ansatz. Hier gibt es Trendkleidung, Schuhe und Düfte, aber auch Modenschauen und Workshops. Welche Farben stehen mir? Wie wirke ich auf andere? Stil- und Farbberatungen sollen helfen, sich gegen den Onlinehandel durchzusetzen.

Mehr als nur ein Geschäft, mehr als nur Einzelhandel – ist das die Zukunft für Innenstädte?

Handel ist Wandel – das gilt auch für die Fürther Innenstadt. Atmosphären und Orte schaffen, an denen man sich gerne aufhält. Sammelkarten zusammen öffnen, neue Rezeptkreationen ausprobieren oder einen Workshop zur Stilfindung belegen: Konzepte, die helfen sollen, die Innenstadt zu beleben.

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