Mi., 04.03.2026 , 12:29 Uhr

Kliniken kooperieren für gemeinsame Forschung: Krebstherapie, Robotik, KI

Das Bayerische Zentrum für Krebsforschung BZKF startet seine ersten eigenen klinischen Studien – mit 5,2 Millionen Euro Förderung. Ziel ist es, Menschen in Bayern schneller Zugang zu neuen Krebsbehandlungen zu geben. In einer Studie wird eine neue Immuntherapie gegen eine aggressive Form von Blutkrebs getestet – speziell vorbereitete Abwehrzellen sollen Rückfälle nach einer Stammzelltransplantation verhindern. Eine andere Studie soll die Diagnose von Prostatakrebs verbessern. Mit einer modernen Spezial-Bildgebung könnten unnötige und belastende Biopsien vermieden werden. An beiden Projekten beteiligen sich alle sechs bayerischen Universitätskliniken. Und auch das Klinikum Nürnberg will in Zukunft mit der Erlanger Uniklinik kooperieren. Unter dem Namen “F1 Franconia Medicine Alliance” werden sie ab Sommer gemeinsam in den Bereichen Robotik und KI forschen. Mit rund 3.700 stationären Betten werde der Verbund größer als die Charité Berlin sein, so Markus Söder gestern in Nürnberg.  

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