Wo früher Geschichte schwer auf den Mauern lastete, entsteht heute Raum für Kultur. An den Plänen gab es durchaus auch Kritik. Oft ging es um die Symbolik des Ortes. Trotzdem: Die Kongresshalle wird von der Stadt Nürnberg Schritt für Schritt zu einem Ort der kulturellen Zukunft umgebaut.
Ein Jahr nach dem Baustart wird heute ein Meilenstein gefeiert. Symbolisch wird die Verbindung zwischen dem historischen Bestand und dem Neubau des Staatstheaters vollzogen.
Die Bauarbeiten laufen aktuell nach Plan. Eine große Herausforderung, waren Altlasten aus dem Zweiten Weltkrieg, wie Asbest, die sind aber nun beseitigt. Jetzt werden die nächsten Schritte vorbereitet.
Hier entstehen in vier der insgesamt 16 Segmente des Rundbaus mehr als 7.000 Quadratmeter für Proben und Aufführungen. Außerdem wird im Innenhof ein Neubau mit einer Hauptbühne erbaut. Darin soll es auch einen Zuschauersaal für 800 Personen geben.
2028 soll die Kongresshalle dann ein zentraler Ort für Produktion, Aufführung und kulturelle Zusammenarbeit in Nürnberg sein