Mo., 13.04.2026 , 17:16 Uhr

Konsumklima: Iran-Krieg drückt Verbraucherstimmung

Das Konsumklima im März 2026 hat sich bereits verschlechtert. Die Einkommenserwartungen, die zu Jahresbeginn noch positiv waren, gehen wieder zurück. Die Menschen blicken pessimistischer auf ihre finanzielle Zukunft. Experten erwarten deshalb, dass künftig mehr gespart und weniger Anschaffungen getätigt werden. 

Kein Kino Besuch, weniger teure Lebensmittel, die gleiche Jacke noch eine Saison tragen. Das Konsumklima ist wieder im Abwärtstrend. Seit der Coronapandemie erholt sich die Verbraucherstimmung nur langsam. 

Auch jetzt überlegen die Menschen wieder, wo sie sparen können 

Grund für so viel Verzicht: der Irankrieg und die damit stark gestiegenen Energiekosten. Für jedes Produkt wird Energie benötigt. Das führt zu Verunsicherungen bei den Verbrauchern. 

Der Leerstand in der Nürnberger Innenstadt, auch bei der Kommunalwahl 2026 ein ständiges Thema. Aber um die Innenstadt langfristig wiederzubeleben, bräuchte es auch viele Menschen, die dort einkaufen gehen. 

Der Experte erwartet in der nächsten Zeit eine Inflation von über 3%

Benzinpreise sind von einem auf den anderen Tag spürbar. Sie gelten als Signalpreis, der vermuten lässt, dass alles teurer wird. Für zwei Monate will die Bundesregierung nun die Steuer auf Benzin und Diesel um 17 Cent Brutto senken. 

Ob die günstigeren Spritpreise zu einer stabileren Kauflaune führen werden, wird sich zeigen. Die Prognose der Wirtschaftsexperten fällt eher negativ aus. 

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