Rekord bei den Kreuzgangspielen in Feuchtwangen: Noch nie kamen so viele Besucher zu den Festspielen. Und das, trotz eines Sommers, der dem Ensemble einiges abverlangt hat. Hitze, kurzfristige Umbesetzungen – und Trinkpausen, wie bei der Fußball-WM. Die Bilanz der 78. Spielzeit.
Volle Ränge, viel Applaus – und am Ende ein neuer Besucherrekord. Die Kreuzgangspiele Feuchtwangen schließen ihre 78. Saison so erfolgreich ab, wie noch nie. Publikumsmagneten: die großen Abendstücke „Der Diener zweier Herren“ und „Der große Gatsby“. Erfreulich für Regisseur Konstantin Krisch: Das Kinder- und Jugendtheater machte etwa die Hälfte der fast 55.000 Gäste aus.
Seit 2013 gehört Krisch zu den Kreuzgangspielen, inzwischen zum Leitungsteam. Eigentlich arbeitet er vor allem hinter der Bühne – 2026 führte er bei der „Kleinen Hexe“ Regie. Das war bei der Hitze für den Regisseur und sein Ensemble eine Herausforderung.
Während im Kreuzgang bereits Kulissen verschwinden, laufen die Vorbereitungen für 2027. Dann stehen unter anderem Shakespeares „Sommernachtstraum“ und für Familien „Michel in der Suppenschüssel“ auf dem Programm. Konstantin Krisch bleibt dem Kindertheater treu: Im kommenden Sommer wird er wieder Astrid Lindgrens Klassiker inszenieren.