Am Nürnberger Flughafen beginnt gerade wieder die Hauptreisezeit. Täglich starten und landen bis zu 20.000 Passagiere und mit den bevorstehenden Pfingstferien dürfte es noch voller werden. Gerade dann kann es so richtig stressig werden: Lange Schlangen, Laptop auspacken und Flüssigkeiten kontrollieren. Damit das in Zukunft schneller geht, setzt der Airport jetzt auf eine neue Technik bei der Sicherheitskontrolle. Und die wurde heute vorgestellt.
Lange Wartezeiten am Security Check-In sind in Nürnberg Geschichte. Denn der Airport verfügt jetzt über eine CT-Technik, die Gefahrengegenstände schneller erkennen soll. Vor allem Flüssigkeiten lassen sich mit computertomografischen Systemen genauer analysieren. Das System erkennt zum Beispiel Unterschiede in der Dichte. Also etwa, ob sich in einer Flasche Limonade, Alkohol oder möglicherweise gefährliche Stoffe befinden. Bis zu 1.400 Passagiere pro Stunde können an sechs Kontrollspuren überprüft werden – das sind rund 30 % mehr als bisher. Vorreiter war der Münchner Flughafen.
Bereits im November vergangenen Jahres hatten die Umbauarbeiten begonnen. Der Flughafen selbst beteiligt sich mit einem Betrag im sechsstelligen Bereich. Rund fünf Millionen Euro kommen vom Freistaat Bayern.
Nürnberg ist ein wichtiger Regionalflughafen für Nordbayern. Wir haben 4,4 Millionen Passagiere im letzten Jahr gehabt. Wir gehen davon aus, dass es sich heuer steigern wird. – Christian Bernreiter, CSU, Bayerischer Verkehrsminister
Auch für das Sicherheitspersonal sollen die Abläufe durch die neue Technik einfacher werden. Nach Nürnberg soll die Technik auch in Memmingen eingesetzt werden. Für viele Reisende könnte der Weg zum Gate in Zukunft damit tatsächlich ein Stück entspannter werden.