Do., 04.09.2025 , 12:25 Uhr

Kultur daham: Hinter den Kulissen des Films "Willkür"

Hollywood und die Filmbranche nennen viele zu Recht eine Traumfabrik. Doch der Traum hat einen hohen Preis. Er kann ganz schnell zum Alptraum werden. Davon handelt der Film Willkür. Ein Filmteam aus Schwabach dreht ihn aktuell in der Metropolregion. Im Landkreis Fürth waren wir beim Dreh dabei und haben hinter die Kulissen eines Spielfilms geschaut. 

Der Tag der Entscheidung ist da. Sie sind alle gekommen – Prominente, Ehemalige, Förderer. Denn es gibt ein Geheimnis zu lüften: Wer hat es auf die renommierteste Kunstakademie des Landes geschafft.  

Eine, die den Platz haben möchte: Akia – gespielt von Doris Länglacher. Die 25-Jährige Oberösterreicherin war selbst vier Jahre auf einer Schauspielschule in Passau. Persönlich hat sie die Erfahrungen ihrer Rolle aber nicht gemacht. Ihre Harmoniebedürftigkeit wird im Film auf eine harte Probe gestellt. Anders läuft es bei Akias Konkurrentin Elli – gespielt von Katharina Settele.  

Das liegt an Ellis Alter. Mit 17 ist sie die jüngste Bewerberin. Das zeigt sich auch im Charakter der Rolle. 

Mit dem Druck eines Castings umzugehen: Das scheint für Elli unproblematisch zu sein. Der Film zeigt: Castings sind selten eine einfache Prüfung. Für seinen Film Willkür hat der Schwabacher Drehbuchautor und Regisseur Michael Christian über vier Jahre recherchiert.  

Das Projekt der Schwabacher Produktionsfirma ist etwa zur Hälfte geschafft. Ihren Spielfilm drehen Simon Fischer und Michael Christian an mittelfränkischen Drehorten – heute im Chorherrenstift in Langenzenn.

Mittelfränkisch sind aber auch viele der Komparsinnen und Komparsen am Set.  

Trotz der guten Stimmung: Heute muss viel in den Kasten. Denn: die Szenen in Langenzenn müssen bei Tageslicht gedreht werden. Das bedeutet auch eine gute Organisation. Darum kümmert sich Michael Christians Schwester Carina Christian – neben ihrer Filmrolle.  

Aber nicht nur Dreh und Organisation machen kleineren Filmteams zu schaffen. Auch Geld ist immer ein Thema. Aktuell zahlt die Produktionsfirma alle Kosten selbst – Sponsoren und kommunale Kulturtöpfe kommen dazu. Sie erhalten keine staatliche Filmförderung.  

Dennoch brennen Simon Fischer und Michael Christian für ihr Projekt. Denn 2026 soll der Film in die Kinos kommen. 

Dafür arbeiten alle – vor und hinter der Kamera – auf Hochtouren. Damit dann das Publikum auf der Leinwand sehen kann: Für wen ist im Film Willkür der Tag der Entscheidung ein Tag zum Feiern?  

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