Dramatisch ging es am Samstag in der 2. Fußball-Bundesliga zu. Der Club darf spät jubeln, während sich die Lage beim Kleeblatt zuspitzt.
Die rote Laterne leuchtet ab sofort in Fürth. Beim ehemaligen Tabellenletzten Dresden verliert die Spielvereinigung verdient mit 0:2. Das erste Tor fällt wie schon so häufig nach einem ruhenden Ball. Das 0:2 entsteht nach einem Ballverlust von Branimir Hrgota. Den haltbaren Schuss aus großer Distanz kann Torhüter Timo Schlieck nicht parieren.
Ein Aufbäumen gegen den drohenden Abstieg war kaum zu erkennen. Einzig Omar Sillah trifft für die Weiß-Grünen kurz vor Schluss den Pfosten.
Für das Kleeblatt steht gleich der nächste Abstiegsgipfel an. Am Samstag gastiert der Tabellen-Fünfzehnte Braunschweig im Ronhof. Die Spielvereinigung hat nun fünf Punkte Rückstand aufs rettende Ufer.
Gute Laune hingegen beim 1. FC Nürnberg. Am Samstag gewinnt der Club ein spektakuläres Match gegen Elversberg mit 3:2. Startelf-Debütant Piet Scobel trifft gleich doppelt.
Der FCN ist zwar besser, dennoch geht die SVE zweimal in Führung. Nach dem 2:2-Ausgleich durch Piet Scobel haben die Gäste erneut die Führung auf dem Fuß. Doch Jan Reichert pariert den Elfmeter. Und auch Miroslav Klose zeigt sich ungewöhnlich emotional. Wegen Meckerns sieht er gelb-rot.
Wie in der Hinrunde, nur diesmal auf der anderen Seite, fällt der Siegtreffer kurz vor dem Abpfiff. Piet Scobel vergoldet sein Startelf-Debüt. Der 1. FC Nürnberg bleibt auf Rang acht, vier Punkte hinter Platz sieben. Am Freitag reist die Klose-Elf nach Darmstadt.