Sie wurde niedergebrannt, wieder aufgebaut und prägt bis heute das Ortsbild: die evangelische Kirche St. Willibald in Langenaltheim. Ihre Geschichte erzählt von Zerstörung, Neubeginn und einem Glauben, der über Jahrhunderte Bestand hatte. Doch nicht nur die Kirche, auch der Ort selbst hat sich immer wieder verändert. Ein Blick auf die bewegte Geschichte der Gemeinde und ihr bekanntestes Wahrzeichen.
Die Wurzeln der Gemeinde Langenaltheim reichen bis ins frühe Mittelalter zurück. Ein markantes Zeugnis dieser Geschichte ist die evangelische Kirche St. Willibald. Sie steht auch für die lange, wechselhafte christliche Geschichte des Ortes, weiß der frühere Bürgermeister Friedrich Schlegel.
Das Dorf ist überschaubar – und dennoch verändert es sich stetig.
Etwas außerhalb des Ortes befindet sich eine weitere Besonderheit: Mitten im Grünen treffen drei bayerische Regierungsbezirke aufeinander: Mittelfranken, Schwaben und Oberbayern.
Ein Kunstwerk ist dort entstanden. Drei geschwungene Kalksteinlinien stehen symbolisch für Franken, Bayern und Schwaben. Durch die Umgestaltung wurde aus dem Grenzpunkt ein Ort der Begegnung.
Und so steht Langenaltheim heute auch für eines: Verbundenheit über religiöse, historische und geografische Grenzen hinweg.