Während der Club mit 3.400 Fans im Gepäck also nach Köln reist, hat die Spielvereinigung bislang erst 8.000 Tickets für das Heimspiel gegen den VfL Bochum am Sonntag verkauft. Im Duell mit dem Ligakonkurrenten vertraut Heiko Vogel seinem gewohnten Personal – auch wenn der Start in die Bundesliga-Saison bislang noch nicht zufriedenstellen verlaufen ist.
Die verkorkste Saison 2025/26, die für die Spielvereinigung Greuther Fürth erst nach der Abstiegsrelegation beendet war, hat zumindest etwas Positives nach sich gezogen: ein Heimspiel in der ersten Runde des DFB-Pokals. Gegner am Sonntag um 13 Uhr ist Ligakonkurrent Bochum.
Bei der Spielvereinigung fehlt bislang noch die defensive Stabilität. Fünf Gegentore in zwei Liga-Spielen. Und auch ein kurzfristiger Test gegen Regionalligist Zwickau am Mittwoch offenbarte defensive Schwächen.
Fußball könnte so einfach sein: Vorne die Chancen nutzen und hinten möglichst kein Tor kassieren. Helfen soll dabei auch Torhüter Florian Hellstern, der auch im Pokal eine Einsatzgarantie erhält.
Der Wettbewerb sieht auch vor, dass in der 1. Runde kein Videoschiedsrichter zur Verfügung steht. Die Fans in Deutschland planen in den Stadien gegen den VAR einen Protest. Und auch Heiko Vogel hat zu dem Thema eine klare Meinung:
Eine Binsenweisheit im Fußball besagt: Entscheidend ist aufm Platz. Und so wird es aus Schiedsrichtersicht tatsächlich auch am Sonntag im Ronhof sein. Rund 8.000 Tickets sind noch an der Tageskasse erhältlich.