Trotz guter Ergebnisse spielt die Spielvereinigung Greuther Fürth weiterhin gegen den Abstieg. Und das nicht nur in der zweiten Bundesliga. Auch die zweite Mannschaft des Kleeblatts hat Abstiegssorgen. Nach der 2:4-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten Schwaben Augsburg wurde Trainer Roberto Hilbert freigestellt. Es übernahm Christian Fiedler. Er feierte sein Debüt am Mittwochabend gegen Bayreuth – und das gleich erfolgreich. 3:0 hieß es am Ende. Ein Ergebnis, das sicher auch Heiko Vogel gerne nehmen würde. Am Sonntag heißt der Gegner in Liga zwei Paderborn.
Im Winter war die Spielvereinigung Greuther Fürth eine Mannschaft im Krankenstand. In den vergangenen Wochen hat sich das Lazarett aber gelichtet. Nicht nur Felix Klaus fühlt sich 100-prozentig fit. Auch Marco John, der seit Oktober kein Spiel mehr bestritten hat, ist für Heiko Vogel wieder eine Option.
Aus der Länderspielpause sind alle Spieler wieder gesund zurückgekehrt. Auch Doni Arifi, der sein erstes Länderspiel für Finnland in Neuseeland bestritt.
Trotz der Reisestrapazen kann Heiko Vogel der unglücklichen FIFA-Ansetzung aber auch positives abgewinnen.
Drei Siege aus den letzten fünf Spielen sind der Spielvereinigung zuletzt gelungen. Ausgeruht hat man sich in der Länderspielpause aber nicht. Ein Testspiel in Salzburg war angesetzt. Ergebnis: 0:1-Niederlage.
Offensiv zulegen muss die Vogel-Elf am Ostersonntag um 13:30 Uhr auch gegen Paderborn.
„Bei Paderborn weiß man nie, was man bekommt“ – Felix Klaus, Mittelfeld SpVgg Greuther Fürth
Mit Marco John erhält Heiko Vogel eine neue alte Stärke hinzu. Damit steigt die Chance, dass der Osterhase neben Schokolade auch drei Punkte ins Nest legt.