Ballett – für viele bedeutet das elegante Bewegungen, Musik und große Bühnenauftritte. Doch hinter jeder Drehung und jedem Schritt stecken jahrelanges Training, Disziplin und viel Durchhaltevermögen. Anika Modlich hat den Weg zur professionellen Tänzerin geschafft und gibt ihre Erfahrung heute an den Nachwuchs in Dinkelsbühl weiter.
Schon früh wusste Anika Modlich, dass ihr Weg auf die Bühne führen soll. Bis sie ihren Traumberuf als Tänzerin ausüben konnte, musste sie viele Hürden überwinden und immer wieder an sich arbeiten. Die Ausbildung zur professionellen Balletttänzerin verlangte viel Training und Ausdauer.
Heute unterrichtet Anika Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Dinkelsbühl. Woche für Woche arbeiten ihre Schülerinnen und Schüler an neuen Techniken, Schritten und Choreografien. Neben klassischen Stücken wie „Der Nussknacker“ oder „Don Quixote“ stehen auch moderne Inszenierungen auf dem Programm.
Der Alltag in der Ballettschule besteht vor allem aus Training und Proben. Dabei geht es nicht nur um Bewegungen, sondern auch um Körperbeherrschung, Ausdruck und das Zusammenspiel mit der Musik.
Ballett wird häufig unterschätzt. Hinter den scheinbar leichten Bewegungen stecken Kraft, Beweglichkeit und intensive Vorbereitung. Auch Anikas Schülerinnen haben bereits mit Vorurteilen gegenüber der Tanzform zu tun gehabt. Für Anika Modlich macht gerade die Verbindung aus Sport und Kunst den Reiz des Balletts aus. Technik, Musik und Ausdruck kommen zusammen und machen jede Aufführung zu etwas Besonderem.
Um Nachwuchs muss sich die Ballettschule in Dinkelsbühl aktuell keine Sorgen machen. Bereits die jüngsten Tänzerinnen sind dreieinhalb Jahre alt, die Kinderkurse sind gut besucht. Immer wieder entdecken neue Kinder ihre Freude an Bewegung und Musik.
Für Anika geht es am Ende aber nicht nur um perfekte Schritte und saubere Technik. Entscheidend ist die Leidenschaft für den Tanz – und genau diese möchte sie an ihre Schülerinnen und Schüler weitergeben.