Im Jahr 2025 wurde die Liste der sichersten Großstädte Deutschlands maßgeblich von bayerischen Kommunen dominiert. Das allein reicht jedoch nicht, um das subjektive Sicherheitsgefühl im Freistaat zu stärken. Dafür gibt es jedoch die Sicherheitswacht, welche an öffentlichen Plätzen Präsenz zeigt. Allein in Mittelfranken sind ca. 200 Ehrenamtliche unterwegs.
Immer mehr Kommunen in Bayern setzen auf eine Sicherheitswacht. Sie sollen einen wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit im öffentlichen Raum beitragen, aber vor allem das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken. Um dieses Ehrenamt zu würdigen, lud Innenminister Joachim Herrmann heute zur 10. Landeskonferenz der Sicherheitswacht nach Nürnberg ein.
Derzeit sind knapp 1.500 Bürgerinnen und Bürger in der Sicherheitswacht aktiv. Je nach Kommune gibt es derzeit auch Anwerber, die aktuell noch kein Teil des Ehrenamts sein können. Innenminister Joachim Herrmann möchte die Zahl nun auf 2.000 Ehrenämtler ausbauen.
Im Rahmen der Landeskonferenz wurde heute sechs Personen geehrten. Sie sollen stellvertretend zeigen, wie viel das Ehrenamt erreichen kann in einer Zeit, in der das allgemeine Sicherheitsgefühl gering ist.