Viele Tierheime und Tierschutzvereine stehen vor dem gleichen Problem: Die Zahl der Tiere ist hoch, die Kapazitäten sind begrenzt. Immer wieder müssen Einrichtungen deshalb Aufnahmestopps verhängen – viele Tiere warten auf ein Zuhause. Gleichzeitig ist es oft super schwer, das passende Tier für sich zu finden. Zwei Studentinnen aus Ansbach haben bei der Adoption ihrer Hunde erlebt, wie schwierig es ist, alle Tierschutzeinrichtungen zu durchforsten. Genau das wollen sie ändern. Mit einer digitalen Plattform bündeln sie Hunde aus verschiedenen Tierschutzeinrichtungen und machen die Suche nach dem passenden Vierbeiner einfacher.
Den passenden Hund finden und sich auf nur einer Website die Hunde aus verschiedensten Tierschutzeinrichtungen anzeigen lassen.
Entstanden ist die Idee in der Hochschule. Mit 5€ Startkapital dürfen die Studentinnen ein Start-up gründen.
Zwölf Tierschutzeinrichtungen haben Luisa und Jule bereits in ihrer Datenbank, darunter auch das Tierheim Ansbach. Mithilfe von KI werden die Anzeigen aktuell gehalten. Wer einen Hund adoptieren möchte, soll hier einen Überblick bekommen.
Unterstützung gibt es von ihrem Mentor. Jörg Hammer ist Teil der AktivSenioren Bayern. Sie helfen mit ihrem Praxiswissen in der Unternehmensberatung. Über die Uni wurde Jörg den beiden Studentinnen zugeteilt. Bei Fragen können sich jederzeit an ihn wenden.
Damit auch jeder den passenden Hund findet, kann auf der Website nach Eigenschaften gefiltert werden. Wenn das Tierheim Angaben zu bestimmen Eigenschaften macht, können die Kriterien ausgewählt werden.
Geld wollen Jule und Luisa weder von den Tierschutzeinrichtungen noch von den Nutzern. Sie wollen mit ihrer Idee vor allem eines: Hunden das richtige Zuhause ermöglichen.