Fr., 09.01.2026 , 16:06 Uhr

Minusgrade und Dauerstress: Winterdienst kämpft gegen die Kälte

 

In den vergangenen Wochen gab es bereits eisige Minusgrade. Gerade fürs Rodeln und Schlittschuhfahren sind die perfekten Voraussetzungen. Für Fußgänger und Verkehrsteilnehmer bedeutet das aber ein erhöhtes Unfallrisiko. Um Schlimmeres zu verhindern, ist der Winterdienst im Dauereinsatz und sorgt auch bei widrigen Bedingungen für sichere Straßen.  

Schnee, soweit das Auge reicht. So kalt wie in diesen Tagen war es seit Jahren nicht mehr. Verantwortlich dafür ist das Sturmtief „Elli“. Glatte Straßen und anhaltender Schneefall führen dazu, dass in vielen Teilen Bayerns sogar Schulen schließen müssen. Hier in Mittelfranken gibt es bislang keine Einschränkungen.   

Trotzdem müssen beim Nürnberger Flughafen Start- und Landebahnen im Minutentakt von Schnee und Eis befreit werden. Der Winterdienst läuft auf Hochtouren.  

Doch nicht nur an großen Verkehrsknotenpunkten wird geräumt und gestreut. Auch in Ammerndorf im Landkreis Fürth sind die Streufahrzeuge nahezu pausenlos unterwegs.  

Normalerweise beginnt der Arbeitstag von Luca Nieszery früh am Morgen. Dann werden Straßen geräumt und gestreut, um pünktlich zum Berufsverkehr für sichere Fahrbahnen zu sorgen. Seit gestern ist der 39-Jährige jedoch auch spätabends und nachts im Einsatz. Über eine Rufbereitschaft kann er jederzeit zur Arbeit gerufen werden.   

Mehr als 35 Kilometer pro Stunde darf das Streufahrzeug dabei nicht fahren – sonst stimmt das Streubild nicht und die Fahrbahn bleibt rutschig. Ein einmaliger Einsatz reicht oft nicht aus. Für Luca Nieszery und seine Kollegen kann es also eine lange Nacht werden. 

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