Die erste Runde im DFB-Pokal steht an. Und in den vergangenen Jahren gab der 1. FC Nürnberg keine gute Figur ab. Letzte Saison schied der FCN bei Regionalligist Illertissen im Elfmeterschießen aus. Trotz aktueller Tabellenführung in der 2. Bundesliga ist der Club also gewarnt. Miroslav Klose lädt aber trotzdem zum Träumen ein.
Der größte Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte jährt sich im kommenden Jahr zum 20. Mal. Der Pokal-Sieg des 1. FC Nürnberg 2007. Seitdem ist die Pokalhistorie des 1.FCN nur wenig ruhmreich. Im vergangenen Jahr war bereits in der ersten Runde Schluss.
Miroslav Klose will deshalb kein Risiko eingehen. Die Elf des Derbysiegs soll erneut auflaufen. Einzig Finn Becker fehlt aufgrund einer Kniereizung. Aber auch mögliche Ersatzspieler stehen wohl nicht zu Verfügung.
Trotzdem plant der Trainer keine größere Rotation. Auch nicht im Tor, wo im Pokal zuletzt Jan Reicherts Ersatzmann zum Einsatz kam.
Dass Jan Reichert aber möglichst wenig gefordert ist, dafür soll die Mannschaft anders als in Illertissen möglichst in 90, spätestens aber in 120 Minuten sorgen. Ein mögliches Elfmeterschießen wurde bislang nicht trainiert.
„Wir träumen alle. Und die Mannschaft träumt natürlich auch. Aber die Hausaufgaben dürfen wir nicht vergessen. Und die stehen um 15:30 Uhr am Samstag vor der Tür.“ – Miroslav Klose, Trainer 1. FC Nürnberg
Die Zeit des Übens ist spätestens mit dem Anpfiff im Sportpark Höhenberg vorbei. Dann tritt der 1. FC Nürnberg als amtierender Zweitliga-Tabellenführer bei Viktoria Köln an.