18 Jahre lang Bürgermeister, 18 Jahre im Dienst einer Stadt. In Stein hatte Kurt Krömer von der Steiner Bürgergemeinschaft das Amt inne. Bei der Stichwahl im März musste er sich Bertram Höfer geschlagen geben. Seit 1996 ist mit ihm wieder jemand von der CSU an der Stadtspitze.
Vom Zweiten Bürgermeister an die Stadtspitze
Mittagspause in Stein. Vom Rathaus sind es nur wenige Meter zu Bertram Höfers Lieblingsplatz. Auf der Bank vor dem Steiner Forum genießt er die Sonne und das ein oder andere Gespräch. Seit dem 1. Mai ist er im Amt. Davor hat er sich in der Stichwahl mit 63,2 Prozent der Stimmen gegen den Amtsinhaber durchgesetzt.
Verkehr und Bürgernähe als Herausforderung
Der gelernte Pädagoge kam 2002 zur Kommunalpolitik. Er sitzt seit 2005 im Stadtrat und war die letzten sechs Jahre Zweiter Bürgermeister. Vom Zweiten zum Ersten: Auf das Amt hat er sich also lange vorbereitet. Auf „den Neuen im Amt“ wartet jetzt viel Arbeit. Vor allem die Bürgernähe möchte er angehen, aber auch das Thema Verkehr steht im Fokus. 60 Kilometer lang ist das Straßennetz der Stadt Stein. 45 Kilometer davon liegen im Innenort. Auf der B14, die mitten durch Stein führt, kommt es täglich zu viel Stau.
Vom Lieblingsort mitten im Zentrum raus in die Natur. Weit über Stein und Nürnberg genießt der 48-Jährige die Aussicht auf seine Lieblingsstädte.
Die Club-Verbundenheit ist für ihn also eine optimale Vorbereitung auf sein Amt. Vielleicht bleibt für die Fanliebe jetzt allerdings weniger Zeit.