Do., 07.08.2025 , 17:37 Uhr

Nach Einigung im Zollstreit zwischen EU und USA: Mittelfranken erwarten negative Folgen

Die jüngste Einigung im transatlantischen Zollstreit zwischen EU und USA stößt auch in der mittelfränkischen Wirtschaft auf breite Skepsis. Laut IHK Nürnberg für Mittelfranken erwarten 93 Prozent der mittelfränkischen Firmen mit USA-Geschäft negative Folgen durch die Vereinbarung, kein einziges geht von positiven Effekten aus. Befürchtet werden vor allem steigende Kosten und ein Rückgang des Handelsvolumens. Trotz der Unsicherheiten bleiben die USA ein wichtiger Handelspartner in der Region. Gleichzeitig gewinnen der EU-Binnenmarkt und andere Weltregionen als Alternative an Bedeutung. 

Einigung EU Franken Fernsehen Mittelfranken mittelfränkische Unternehmen USA Wirtschaft Zoll

Das könnte Dich auch interessieren

21.08.2025 00:41 Min Halbjahresbilanz Außenhandel Bayern negativ: Ausfuhren USA fast 20 Prozent im Minus Im ersten Halbjahr 2025 hat Bayern deutlich weniger in die USA exportiert als im Vorjahreszeitraum. Laut bayerischem Landesamt für Statistik sind die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten um fast 20 Prozent zurückgegangen. Auch nach China wurde deutlich weniger exportiert: Ein Minus von fast 25 Prozent im ersten Halbjahr. Lediglich nach Italien und Polen konnte Bayern 01.08.2025 02:40 Min Zoll-Einigung USA und Europa: Das sind die Folgen für die mittelfränkische Wirtschaft Einmal mehr sorgt US-Präsident Donald Trump für Unruhe im internationalen Handel. Per Dekret hat er neue Importzölle auf Produkte aus rund 70 Ländern angekündigt – darunter auch auf Waren aus der EU. Ursprünglich sollten die Abgaben schon heute greifen, jetzt ist der Start auf den 7. August verschoben worden. Ein wahres Hin und Her, das 07.01.2026 00:48 Min Inflation so niedrig wie lange nicht mehr: Lebensmittel senken Preisentwicklung Die Inflation in Bayern ist so niedrig wie seit fast fünf Jahren nicht mehr. Nach vorliegenden Zahlen aus Dezember 2025 des Bayrischen Landesamts für Statistik lag die Inflation im Dezember bei 1,7 Prozent und damit deutlich unter dem Vormonat. Entlastend wirkten vor allem die Lebensmittelpreise: Auf Jahressicht stiegen sie nur noch leicht. Besonders Butter wurde deutlich günstiger – sie kostete rund 07.01.2026 00:41 Min Arbeitslosigkeit steigt weiter an: Stellenausschreibungen sinken Der Arbeitsmarkt in Mittelfranken bleibt weiter angespannt. Das geht aus einer aktuellen Meldung der Bundesagentur für Arbeit hervor. Im Dezember ist die Zahl der Arbeitslosen weiterhin gestiegen. Aktuell sind in der Region fast 14.000 Menschen arbeitslos, das sind knapp 160 mehr als im Vormonat und knapp 500 Personen mehr als im Vorjahr. Deshalb liegt die Arbeitslosenquote bei 3,9 Prozent und ist damit leicht über dem Vorjahreswert. Auffällig ist dabei, dass