Zum vorletzten Mal ist der DFB in Herzogenaurach. Ende des Jahres läuft der Vertrag mit dem Ausstatter adidas aus, dann werden die Spieler zur Vorbereitung nicht mehr zum Homeground kommen. Wegen der Massennominierung von Jürgen Klopp kommen aber noch insgesamt elf Neulinge nach Mittelfranken. Für einen von ihnen ist es sogar eine Rückkehr in die Heimat: Finn Jeltsch.
Es sind mit die letzten Blicke, die die Menschen in Herzogenaurach auf die deutsche Nationalmannschaft erhaschen können. Zum Jahreswechsel, wenn der Vertrag zwischen dem DFB und adidas ausläuft, muss der Verband ein neues Camp aufsuchen. Fans des Teams sind durchaus enttäuscht.
Und dabei ist für einen die Reise zur Nationalmannschaft etwas ganz Besonderes: Finn Jeltsch wurde zum ersten Mal von Jürgen Klopp nominiert. Für den ehemaligen Club-Spielern ist es so etwas wie nach Hause kommen.
Auch für den U17-Welt- und Europameister läuft es derzeit gut. Nach den Junioren-Teams will er auch bei der A-Nationalmannschaft Fuß fassen.
Ein Privileg ist für ihn nicht nur die Nominierung, sondern auch die die Zusammenarbeit mit Bundestrainer Jürgen Klopp.
Nach der Knöchelverletzung von Nico Schlotterbeck im Abschlusstraining ist es ein wenig wahrscheinlicher geworden, dass Finn Jeltsch am Donnerstagabend um 20:45 Uhr gegen Serbien auf dem Platz stehen wird. Überzeugt Jeltsch, darf er sich durchaus Hoffnungen machen auch für die letzten beiden Länderspiele im November in seine Heimat zurückzukehren.