Mi., 17.09.2025 , 16:34 Uhr

Nach Zensur-Streit: Kunstwerk wird doch ausgestellt

Seit dem ersten August hat die Akademie der Bildenden Künste eine neue Präsidentin: Eva von Platen-Hallermund, die Vorherige Vizepräsidentin tritt die Nachfolge von Prof. Holger Felten an. Dieser war nach Zensur- und Plagiatsvorwürfen, nach Aufforderung zurückgetreten. Besonders seine Meinung zu einem antifaschistischen Kunstwerk sorgte für Aufruhr. Nun wird das Werk in Nürnberg ausgestellt. 

Streit wegen Antifaschistischer Kunst

Für Stefanie Probst ist es die Gelegenheit das Kunstwerk endlich zu zeigen.
Eigentlich sollte das Werk am 12. Mai im ehemaligen Kaufhofgebäude, im Rahmen einer Ausstellung der Absolventen der Akademie der Bildenden Künste, ausgestellt werden. Wegen der Antifaschistischen Botschaft auf Stefanie Probsts Werk kam es zu Einschränkungen seitens der Uni. Der Kompromiss der Akademie: Das Werk wird in Postkartengröße ausgestellt. Für Stefanie Probst und ihre Mitstudierenden ein Fall von Zensur. Einige Kommilitonen ziehen ihr Werk zurück, sie fordern, dass auch politische Botschaften gezeigt werden. 

Stefanie Probst zeigt nun das Werk

Nun darf Stefanie Probst das Werk zeigen. In Zahra Zahedis Ausstellung “Sehnsucht nach Frieden”, die Aktuell in der Roten Galerie gezeigt wird. Auch in Zahra Zahedis Werken verstecken sich politische Botschaften. Ihre Werke verweisen auf die Menschenrechte und sollen zum Nachdenken anregen. 

Längere Ausstellung im Februar

Samstag um 18:00 Uhr wird dann, zum sechsjährigen Jubiläum der Galerie, das Werk von Stefanie Probst im Schaufenster enthüllt. Dort ist es bis Sonntagabend zu sehen. Gemeinsam mit Kommilitonen, wird es im Februar noch eine längere Ausstellung in der Roten Galerie geben. 

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