Er hat 6000 bis 8000 Stacheln, ist nachtaktiv und meistens hören wir ihn rascheln, bevor wir ihn sehen. Der Igel. Weil Siedlungen und Straßenbau seinen Lebensraum einschränken, kommen jährlich hunderttausende Igel auf Straßen zu Tode.
Langsam erwachen sie aus dem Winterschlaf. Und kommen aus ihrem Unterschlüpfen wie Laubhaufen, Totholz und Gebüschen. Auch unter dem Totholz-Haufen in Franziska Backs Garten hält ein Igel Winterschlaf.
Die Bestände des westeuropäischen Igels gehen immer weiter zurück. 2024 steht er erstmals als „potenziell gefährdet“ auf der internationalen Roten Liste. Dabei gibt es den Igel in Europa schon seit 15 Millionen Jahren. Wer einen Garten hat, kann mit einfachen Dingen eine Igel-freundliche Umgebung schaffen.
Igel ernähren sich fast ausschließlich von tierischem Eiweiß. Also Regenwürmer, Käfer, Spinnen, Raupen, Schnecken und vieles mehr. Durch Gärten mit Kies oder sehr kurzem Rasen ist die Futtersuche für Igel in den letzten Jahren immer schwieriger geworden.
Dieser Zaun ist zu engmaschig. Der Igel benötigt eine etwa zehn mal zehn Zentimeter große Lücke, um in den Garten zu gelangen.
Generell aber gilt: Igel sind Wildtiere. In der Regel benötigen sie keine Hilfe. Ab November ist wieder Winterschlaf angesagt. Bis dahin ist die Hauptaufgabe: Nahrung suchen.