Bezahlbarer Wohnraum wird in Nürnberg immer knapper – und das trifft längst nicht mehr nur einzelne Gruppen. Die IG Bau Mittelfranken hat analysiert, dass es besonders schwer für Azubis und Senioren ist eine Wohnung zu bekommen.
Die IG Bau Mittelfranken fordert außerdem, dass 10 Prozent der Sozialwohnungen auch barrierefrei sein sollen. Damit alle versorgt wären, müsste es bayernweit rund 18.700 zusätzliche Sozialwohnungen pro Jahr geben.
Auch der Stadtrat in Nürnberg hat dieses Problem erkannt und versucht mit einer neuen Stiftung gegenzusteuern. “Zuhause in Nürnberg” verfolgt das Ziel dauerhaft soziale Wohnungen zu sichern.
Die Stiftung soll Wohnungen für obdachlose Menschen, für sozialleistungsberechtigte Haushalte und für Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen bereitstellen – zu fairen, unterdurchschnittlichen Mieten. Dafür bringt die Stadt eigene Immobilien in die Stiftung ein, die instandgehalten und langfristig bewirtschaftet werden.
Mit der Stiftung „Zuhause in Nürnberg“ will die Stadt Verantwortung übernehme. Bis Mitte des Jahres soll das Projekt starten.