Im Bereich Ansbach ist seit gestern ein neues Einsatzfahrzeug des Bayerischen Roten Kreuzes unterwegs. Es ist für weniger zeitkritische Einsätze vorgesehen oder für Situationen, in denen ein Notfallsanitäter allein zum Patienten oder zur Patientin fahren kann. Das Pilotprojekt startete in Regensburg und wird nun als Probebetrieb auf die Regionen Ansbach, Dachau, Würzburg und Rosenheim ausgeweitet. Laut Christian Bernhard, Kreisgeschäftsführer des BRK Ansbach, sind die Einsatzzahlen in der Notfallrettung seit Jahren gestiegen, während die Anzahl der lebensbedrohlichen Fälle im Verhältnis zu den Gesamteinsätzen weitgehend konstant geblieben ist. Dadurch kann es zu Engpässen kommen, wenn Rettungsteams bei weniger dringenden Einsätzen gebunden sind. Das neue Rettungseinsatzfahrzeug soll diese Lücke schließen und gewährleisten, dass in kritischen Notfällen weiterhin schnelle Hilfe vor Ort möglich ist.