Das Jahr 2026 bedeutet für die Spielvereinigung Greuther Fürth eigentlich ein besonderes Jahr. Vor 100 Jahren feierte der Verein seine zweite deutsche Meisterschaft. Grund für ausgelassene Feierlichkeiten gibt es aber nicht. Zu prekär ist die aktuelle sportliche Situation. Nur 15 Punkte und Platz 17 nach der Hinrunde. Historisch schlecht. Dementsprechend fielen die Vorsätze der Verantwortlichen beim Neujahrsempfang aus.
Das Kleeblatt steht vor einer richtungsweisenden zweiten Saisonhälfte. Der Abstieg in die 3. Liga droht. Entsprechend ist die Stimmung im und um den Verein nicht gerade euphorisch.
Das Auftakt-Programm in die Rückrunde hat es direkt in sich. Erst die Auswärtsfahrt zum Tabellenletzten Dresden und dann zu Hause gegen Abstiegskonkurrent Braunschweig. Verlieren verboten, so die Vorgabe von Stephan Fürstner.
Helfen sollen dabei auch Neuverpflichtungen für den unrund zusammengestellten Kader. Bislang lassen die Neuen aber noch auf sich warten. Erst einen Mittelfeld-Spieler stellte der Verein bislang vor.
Ob aber weitere Verstärkungen bis zum Spiel in Dresden am Samstag adäquat integriert werden können, ist aufgrund der kurzen Zeit ohnehin eher unwahrscheinlich.
Mit Zuversicht in den Abstiegskampf. Bei allen Herausforderungen – sportlich wie finanziell – kann sich das Kleeblatt aber auf eines verlassen.
Im Jubiläumsjahr der zweiten deutschen Meisterschaft bleibt der Spielvereinigung kaum Zeit, um in Erinnerungen zu schwelgen. Zu akut ist derzeit die Krise im Verein.