In Supermärkten, Möbelhäusern oder Modegeschäften wurde heute bundesweit gestreikt. In Nürnberg kamen dafür tausende Beschäftigte aus dem Einzel-, Groß- und Versandhandel zu einer zentralen Kundgebung zusammen.
Verdi fordert höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Laut einer Beschäftigtenumfrage geben 73 Prozent der Befragten aus dem Einzelhandel an, dass ihr Gehalt kaum zum Leben reicht.
„Viele Betriebe stehen durch schwache Umsätze, steigende Kosten und eine anhaltende Kaufzurückhaltung erheblich unter Druck.“ – Handelsverband Bayern
Nach der Kundgebung zogen die Streikenden noch durch die Nürnberger Innenstadt. Die Tarifverhandlungen sollen in den kommenden Wochen fortgesetzt werden.